10 Tipps für eine professionelle Website

03.05.2020 How-To
3 Minuten Lesezeit

Die Gestaltung einer professionellen Website birgt mehr Risiken als eine erste Überlegung vermutlich abdeckt. Sie kann zwar theoretisch problemlos ohne viele Vorkenntnisse via WordPress.com oder Jimdo ins Leben gerufen werden, doch Sorgfalt und korrekte Programmierung sind das A und O. Ihre Website ist Ihre virtuelle Visitenkarte. Sie hat das Potenzial, Ihre Vorzüge zu betonen, gleichermaßen kann sie aber auch das Problem sein, das zwischen Ihnen und Ihrem Erfolg steht.

Ist Ihre Website zugänglich?

Ihre Website ist ein wichtiges Marketing-Instrument und verkauft letztendlich Ihr Produkt und Ihre Kompetenz. Sie kann Besucher ansprechen, aber auch genauso abschrecken; der Effekt wird durch die seriöse Gestaltung von Content, Layout und Design bestimmt. Aber auch Benutzerfreundlichkeit, Ladezeiten, Kontaktformulare und Aktualität spielen eine tragende Rolle, die folgende Fragen des Besuchers sofort beantworten sollten: Was wird hier beworben? Gibt es hier Lösungen für meine Probleme? 

In 10 Schritten zum Erfolg

1.) Leicht zugängliche Aufmachung

Gestalten Sie Ihre Startseite so, dass klar hervorgeht, welches Produkt Sie verkaufen und achten Sie darauf, dass die weitere Navigation leicht zu bedienen ist. Dazu gehört unter anderem eine logische Strukturierung des Menüs oder die direkte Umleitung zurück zur Startseite über einen Klick auf das Logo.

2.) Farbschema

Wählen Sie idealerweise ein unaufdringliches Farbschema, das zu der Präsentation Ihres Produkts passt und Ihrer Seite eine gewisse Ästhetik verleiht, ohne dabei an Seriosität zu verlieren. Auch die Farbe der Schrift kann von großer Bedeutung sein, sollte sie vor einem unglücklich kolorierten Hintergrund verschwinden.

3.) Schrift und Text

Die Lesbarkeit Ihres Contents wird maßgeblich zu Ihrem Erfolg beitragen. Folglich sollten Sie, neben dem Zeilenabstand, auf eine leicht lesbare Schriftart, -größe und -farbe achten. Wenn die Verfolgung eines Satzes zu sehr anstrengt, dann haben Sie Ihren Besucher schnell wieder verloren. Das gilt auch für sinnvolle Absätze und Textblockbreite. Testen Sie einmal selbst, welches Format Sie angenehm finden, wenn Sie sich verschiedene Websites im Vergleich ansehen.

4.) Sprache

Dass Sie privat und im Job gerne Gebrauch von Fremdwörtern und komplizierten Satzstrukturen machen, ist für Ihre Website leider irrelevant. Die meisten Menschen sind von Bandwurm- und Schachtelsätzen, sowie von Fachterminologie schnell abgeschreckt. So verlieren Sie potenzielle Kunden, noch bevor diese überhaupt bemerkt haben, dass sie an der richtigen Anlaufstelle sind. Verwenden Sie stattdessen einfache, prägnante Sätze, die Ihre Leistungen unmissverständlich wiedergeben.

5.) Visuelle Mittel

Trauen Sie sich den einen oder anderen Eyecatcher in Form eines Bildes oder Fotos in leserfreundlichen Abständen zwischen Absätzen einzubauen! Dies macht Ihre Website einladender und kann Ihren Worten mehr Aussagekraft verleihen. 

6.) Orthografie und Grammatik

Fehler können selbstverständlich immer und jedem passieren, niemand ist unfehlbar. Doch gerade in einem professionellen Projekt sollte überaus sorgfältig vorgegangen und eine zweite Meinung hinzugezogen werden, insbesondere in diesem Zusammenhang. Fehler in der Rechtschreibung und in der Grammatik erwecken den Eindruck, dass das Projekt keine große Bedeutung für Sie hat oder Sie nicht kompetent genug sind, um der Nachfrage des Besuchers zu entsprechen. Oder schlimmstenfalls beides.

7.) Aktualität

Bedenken Sie, dass eine Website stets abrufbar ist und dementsprechend gewartet und mit Neuigkeiten versehen werden muss. Es gibt nur wenige Defizite, die einen potenziellen Interessenten so sehr verunsichern können, wie das Untermenü „News“, dessen letztes Update aus November 2006 stammt. Er oder sie wird denken, dass die Website vor Jahren sich selbst überlassen wurde und sich gar nicht erst die Mühe machen nach einer Kontaktmöglichkeit zu schauen.

8.) Kontaktmöglichkeiten

Wenn Sie den Besucher nun in allen Punkten überzeugt und für sich gewonnen haben, dann wäre es sehr schade, würden Sie diesen aufgrund mangelnder Kontaktmöglichkeiten gleich wieder verlieren. Deshalb bieten sich über ein Kontaktformular hinaus auch noch Telefonnummer, E-Mail Adresse und möglicherweise eine kurze Beschreibung Ihres Teams oder Ihres Unternehmens an.

9.) Rechtliches

Rechtliche Bestimmungen dürfen keineswegs übersehen werden. Stellen Sie also sicher, dass Sie keine fremden Bilder oder Texte verwenden und Angaben zum Datenschutz, sowie ein vollständiges Impressum erstellt haben. 

10.) Mobile Ansicht und SEO

In Zeiten, in denen sogar Großmütter Handys besitzen, müssen entsprechende Anpassungen Ihrer Website natürlich bedacht werden. Dies lässt sich bequem über PlugIns oder ein responsive Theme einrichten, welches die Seitenverhältnisse automatisch an die Browsergröße anpasst. Ein guter Programmierer bzw. eine seriöse Agentur wird Ihnen im Jahr 2020 keine Website verkaufen, die nicht responsive ist!

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