3. Netzwerktreffen der Digital Healthcare Connection: Die Zukunft personalisierter Medizin

04.02.2020 Trends
3 Minuten Lesezeit

Wenn smarte Tools Herzrhythmusstörungen erkennen können, oder der Arzt Ihnen eine App verschreibt, um Ihre Depression zu behandeln – dann sind wir mitten in einem neuen Zeitalter der personalisierten Medizin angekommen. Aber wie weit geht diese Entwicklung und wo liegen ethische und technologische Grenzen?

Zühlke Engineering (Austria) GmbH

Seit einigen Jahren lässt sich die zunehmende Emanzipation des Patienten beobachten. Viele Menschen möchten heute stärker involviert werden in die Entscheidungen des Arztes. Einen großen Einfluss darauf haben „Dr. Google“ und andere digitale Neuerungen, die uns heute jeden Tag begleiten. Wer seine Apple Watch oder seine Fitbit täglich auf dem Handgelenk trägt und Schlafrhythmus oder Trainingsverlauf beobachten kann, beschäftigt sich viel stärker mit der eigenen Gesundheit als noch vor einigen Jahren. Hinzu kommt, dass das Thema personalisierte Gesundheit durch technische Neuerungen einen zusätzlichen Aufschwung erlebt.

Personalisierte Medizin: Was ist das?

Der Grundgedanke der personalisierten Medizin ist, dass nicht jeder Patient das gleiche Medikament erhält, sondern eine für ihn und seine Bedürfnisse maßgeschneiderte Therapie. Basis dafür ist die Identifikation der genauen Krankheitsursache mittels modernster Diagnoseverfahren. Nur so kann eine genau auf den Patienten zugeschnittene Therapie angestrebt werden. Experten sprechen davon, dass das Thema personalisierte Medizin die wichtigste medizinische Strömung im 21. Jahrhundert darstellt.

Dabei ist die Idee nicht neu, dass ein Arzt Therapie-Entscheidungen auf Grund der individuellen Kranken- und Familiengeschichte des Patienten trifft. Neu ist allerdings die Möglichkeit, auch genetische, molekulare und zelluläre Besonderheiten eines Patienten mit einzubeziehen. Und hier kommen neue Technologien ins Spiel, die auf der einen Seite neue Methoden zur Diagnose bereit stellen und auf der anderen Seite auch die Möglichkeit, individuell auf den Patienten abgestimmte Therapien zu entwickeln.

Wie weit darf personalisierte Medizin gehen?

Neue medizinische Möglichkeiten bringen Therapiemethoden, die vor einigen Jahren nur in der Theorie existiert haben. Vom digitalen Zwilling bis hin zu HoloLens-Einsätzen bei Operationen – die Chancen, die uns heute zur Verfügung stehen scheinen beinahe unendlich.

Für die einen bedeuten technische Neuerungen und personalisierte Medizin eine Emanzipation und ein Fortschritt in Richtung Selbstbestimmung. Auf der anderen Seite stehen allerdings auch große Bedenken hinsichtlich Datenschutz oder ethische Bedenken, die die Frage in den Mittelpunkt rücken, wie weit personalisierte Medizin eigentlich gehen darf?

Diese Frage steht auch beim 3. Netzwerktreffen der Digital Healthcare Connection im Mittelpunkt.

3. Netzwerktreffen der Digital Healthcare Connection

Gemeinsam mit dem Medizintechnik-Unternehmen Zühlke veranstaltet MEDahead am 13. Februar 2020, ab 18 Uhr im Rivergate in Wien, ein Netzwerktreffen, um die Themen Digital Health und personalisierte Medizin zu diskutieren.

Seien auch Sie Teil der Veranstaltung und tauschen Sie sich mit anderen Teilnehmern aus. Es erwarten Sie neben drei Impulsvorträgen auch eine spannende Diskussion mit den Vortragenden. Die Teilnahme ist auf 30 Personen begrenzt.

Agenda

17:30 – 18:00 Empfang / Get together

18:00 – 18:15 „The future of personalized health management: From hype to reality“ – Dr. Stefan Weiss | Business Innovation Consultant | Zühlke Engineering (Austria) GmbH

18:15 – 18:30 „Digital Health – Wie wirkt Digitalisierung auf unsere Neuronen?“ – Dr. Peter Kirschner | Chief Product Officer | Anima Mentis

18:30 – 18:45 „Digitale Medizin – von Daten zu maßgeschneiderten Therapien“ – Assoc. Prof. Mag. Dr. Peter Klimek | Institut für Wissenschaft Komplexer Systeme, Zentrum für Medizinische Statistik, Informatik und Intelligente Systeme | MedUni Wien und Complexity Science Hub Vienna

18:45 – 19:45 Diskussion

19:45 – 21:00 Networking

 

Datum: Donnerstag, 13. Februar 2020, ab 18 Uhr
Ort: Zühlke Office; Rivergate, Handelskai 92, 1220 Wien

Anmeldung unter: https://medahead-fortbildung.at/digital-healthcare-connection/

Über das Unternehmen Zühlke

Zühlke ist Ihr Partner für Business Innovation. Wir vereinen Beratungs- und Technologie-Kompetenzen zu handfesten Software-Lösungen, die unsere Kunden begeistern – von der Idee über die Realisierung bis zum Betrieb. Für sie identifizieren wir neue Wachstumsfelder, entwickeln wirtschaftlich erfolgreiche Produkte und Services, erarbeiten digitale Geschäftsmodelle und lösen komplexe Aufgaben aus unterschiedlichen Branchen. Dafür engagieren sich rund 1.000 interdisziplinäre Experten/innen mit der Erfahrung aus über 10.000 Projekten.

In Österreich betreut Zühlke namhafte Kunden in den Bereichen IoT & Data Analytics, Embedded Solutions, Software Modernization und Experience Innovation. Zudem vertrauen viele kleine- und mittlere Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen und Verbände beim Thema Software-Engineering im Innovationsbereich auf die Expertise von Zühlke.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Zühlke Engineering (Austria) GmbH entstanden.

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