5 Tipps für Pharmaunternehmen: Die perfekte Email-Headline

23.02.2021 How-To
2 Minuten Lesezeit

Mails können ein nützliches und effektives Marketing-Tool darstellen. Offensichtliche Vorteile der Mail sind die einfache und schnelle Anwendung ohne zusätzliche Kosten. Jedoch liegen zugleich auch die Nachteile auf der Hand: Da Mails allgegenwärtig sind und tagtäglich viele Mails im Postfach landen, wird eine einzelne schnell übersehen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar direkt aussortiert. Dadurch oder durch einen stark neutralen und rein sachlichen Tonfall kann es leicht geschehen, dass ein Werbeinhalt per Mail nicht beim Kunden landet oder ihn nicht anspricht.

 

Sicherlich kommt es für eine effektives Marketing per E-Mail vor allem auf die Betreffzeile beziehungsweise die Überschrift an. Diese sieht der Empfänger zuerst und hier entscheidet sich bereits, ob der weitere Inhalt sein Ziel erreicht. Dennoch ist dieser Bestandteil oft sträflich vernachlässigt, wird in Eile verfasst, nachdem in den restlichen Inhalt viel Zeit geflossen ist, besteht aus einem schlecht konstruierten Halbsatz oder wird gar komplett vergessen. Natürlich gibt es zum Verfassen einer perfekten Betreffzeile kein Patentrezept für unterschiedliche Themen und Zielgruppen. Doch durch Beherzigen von einigen wichtigen Grundsätzen kann der Erfolg von E-Mails zu Marketingzwecken deutlich gesteigert werden.

Kurz und prägnant

Oberste Devise und größte Herausforderung ist es, das Thema in aller Kürze in etwas 50 Zeichen zu erfassen. Denn dies steigert zugleich die Aufmerksamkeit und das Interesse des Adressaten und kann in wenigen Worten eine deutliche und aussagekräftige Nachricht vermitteln. Dieses Kriterium ist nicht ganz einfach zu erreichen, jedoch absolut essentiell für eine Nachricht, welche auch von einem Großteil der Empfänger gelesen werden soll.

Nicht vorschnell verkaufen

Der Betreff soll eine Vorschau, ein Appetithappen oder ein interessanter Hinweis auf den weiteren Inhalt sein, jedoch noch nicht zu viel verraten oder schon versuchen zu verkaufen. Folglich muss die Zeile, wie bereits erwähnt, kurz gehalten sein und mit geschickter Wortwahl die Grundidee des Inhalts umreißen. Halten Sie Abstand von zu reißerischen und lauten Bemerkungen mit vielen Ausrufezeichen und Großbuchstaben, welche den Kunden auffordern, schnell zuzuschlagen oder schon das Produkt beim Namen nennen. Diese Aufmachung ist zum einen unseriös- ein Bild, das Sie sicher nicht vermitteln möchten. Zudem wird eine solche Mail rasch von im Postfach eingebauten Spamfiltern detektiert und in das Spam-Fach verschoben.

Relevanz und Dringlichkeit

Ebenfalls in Einklang mit der ersten Regel der maximal 50 Zeichen gebracht werden sollte die Verdeutlichung, dass Ihr Thema für den Rezipienten wichtig ist und sich die Beachtung der weiteren Inhalte sich für ihn auszahlt. Möglich ist diese Betonung zum Beispiel durch die Auswahl eines treffenden Schlüsselwortes oder „Buzzwords“, das den potentiellen Kunden direkt aufhorchen lässt und ihm bestenfalls schon bekannt ist. Zusätzlich zur Relevanz kommt es positiv zum Tragen, wenn in gewissem Maß eine Dringlichkeit vermittelt werden kann, das heißt, warum das Thema gerade jetzt Aufmerksamkeit verdient oder ein Handlungsbedarf besteht.

Personalisieren und Anpassen

Ergänzend zu den oberen Punkten verschaffen Sie sich einen großen Vorteil, wenn Ihr Marketing passgenau auf den Empfänger zugeschnitten ist oder zumindest nicht dem Eindruck eines Standardmusters macht. Die Nennung des eigenen Namens lässt die Aufmerksamkeit grundsätzlich steigen. Dies ist leicht umsetzbar, wenn sowieso einzelne Nachrichten versendet werden. Bleibt der Inhalt für verschiedene Untergruppen fast vollständig gleich, haben Sie immer noch die Option, beispielsweise erwähnte Berufsbezeichnungen oder Regionen im Betreff an die Adressaten anzupassen. Hierbei nicht vergessen: Es ist auch eine gute Idee, den eigenen Namen schon am Beginn zu nennen. So kann er sich am besten einprägen, sogar beim bloßen Überfliegen.

Evaluation

Zu guter Letzt ist es eine Möglichkeit der Optimierung für die Zukunft, den Erfolg schon verwendeter Überschriften zu testen. Hierzu eignen sich bestimmte Online-Tools, die auswerten, wie ein Betreff performt hat. Dies gibt Anhaltspunkte, was noch verbessert werden kann. Recherche und Vergleich mit Überschriften zum Thema ergänzen den stetigen Optimierungsprozess.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Erstellen Ihrer nächsten Email-Headlines!

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