Best Practice: So funktioniert Pharma Social Media 2017

10.07.2017 How-To
3 Minuten Lesezeit
(c) Vasin Lee / Shutterstock.com

Pharma Social Media will auch 2017 wohldurchdacht sein und zum Anlass der Jahresmitte präsentieren wir die wichtigsten Best Practice Gepflogenheiten aus der Branche – damit Neueinsteiger, Fortgeschrittene und Experten prüfen können, ob sie sich auf dem richtigen Weg befinden. Prüfen Sie auch bestehende Konzepte, wenn Sie erfolgreich bleiben wollen!

1. Ausgetretene Pfade sind trittfeste Pfade!

Sie müssen die Welt er Social Media nicht neu erfinden oder sich in komplett neue Bereiche vorwagen. Ihre Konkurrenz und Kollegen haben das längst getan. Die meisten Experten für Pharma finden sich schon auf den großen und wichtigsten Seiten: Facebook, Twitter und YouTube.

Es gibt eine Reihe von unternehmen, die sich ihren Kunden und Mitarbeitern über Social-Media öffnen. Und am erfolgreichsten haben sich diejenigen herausgestellt, die dafür Facebook, Twitter und YouTube nutzen.

Natürlich gibt es auch weitere Kanäle wie Pinterest, Instagram und Snapchat – aber die sind für die meisten Unternehmen nur „Dritt“kanäle – hier finden sich spezielle Interessen wieder oder es können bestimmte Projekte verfolgt werden.

Finden Sie den richtigen Weg und tasten sie sich nicht vom Kleinen zum Großen vor – starten Sie mit den erfolgreichsten dreien!

2. Starten Sie mit dem Größten!

Facebook führt das Rennen der Social Media weiter an. Viele Leute wissen kaum noch, dass Facebook eine von vielen Seiten im Internet ist und nicht etwa „Das Internet“ enthält. Ein Drittel der Menschheit loggt sich jeden Monat ein – da können Sie sich kaum erlauben, außen vor zu bleiben.

Also führt der erste Schritt für Pharma Social-Media auch 2017 über Facebook – wohin es danach weiter geht, ist aber natürlich nicht egal. Wir haben hier schon oft angesprochen, dass eine gute Facebook-Kampagne beispielsweise auch zu einer guten Webpräsenz führen muss. Denn ein reiner Ereignisfeed bringt Sie nicht weiter.

Bauen Sie aber ruhig Ihre Social-Media-Kampagne rund um Facebook auf. Oder sagen wir es direkt: Sie sollten das tun. Facebook kann Dreh- und Angelpunkt Ihrer Onlinepräsenz sein!

3. Werbung ist immer noch ein Expertenfeld

Auch wenn Facebook und Co natürlich für jedermann privat zugänglich sind: Wenn Sie hier werben wollen treten Sie als Experte auf. Es sieht ja auch jeder fern – aber die Werbespots machen immer noch Profis, die sich mit dem Filmemachen und der richtigen Planung auskennen.

Genauso muss es auch bei Facebook und Co aussehen: Es gibt viele Möglichkeiten, wie eine Werbeanzeige aussehen sollte und welche Beiträge beworben werden sollten. Dabei muss man die richtige Zielgruppe im Auge haben und die technischen Hintergründe der Anzeigen zumindest grob verstehen.

4. Reglungen und Regelmäßigkeiten sind Freunde!

Die besten Freunde eines guten Social-Media-Marketingprofils sind wohl der Kalender und die Uhr – und damit sind nicht nur die am Handgelenk und an der Wand gemeint. Es gibt eine Menge Tools, mit Hilfe derer man Social-Media-Posts und Pläne überwachen kann. Denn ein Post ist, wenn er einmal losgeschickt wurde, kaum noch einzufangen.

Wenn ein Fehler im Text steckt, reichen die Konsequenzen von harmlos-peinlich bis hin zu großen Katastrophen – Prüfen Sie vor allem sachliche Behauptungen immer mehrfach!

5. Sprechen Sie nicht nur ÜBER AI und Co

AI und Machine Learning sind wichtige Prinzipien unserer täglichen Arbeit – aber viele vergessen trotzdem, sie auch einzusetzen. Und zwar an so fundamentalen Stellen wie dem Management der Social-Media-Kampagnen. Um viele Antworten, die Weiterverbreitung von Posts und die Ergebnisse von Kampagnen im Auge zu behalten, müssen Sie technische Hilfen einsetzen.

Die können automatisch bestimmte Kommentare filtern, Fragen erkennen oder sogar beantworten und auf kritische Probleme direkt aufmerksam machen. Scheuen Sie sich nicht, diese Programme einzusetzen – sie werden die Zeit persönlicher Aufmerksamkeit für alle schwierigen Fälle brauchen.

6. Machen Sie Erfolge messbar – und messen Sie!

Es reicht nicht, einfach nur hervorragende Social-Media-Maßnahmen zu starten. Und – vielleicht überraschend für den ein oder anderen – es reicht auch nicht, wenn die Ergebnisse der Kampagnen insgesamt einfach mit Verkaufszahlen verbunden werden. Ist tatsächlich eine gelungene Kampagne Grund für die gestiegenen Verkaufszahlen oder einfach der Einbruch der Grippesaison?

Es gibt einige Programme, die versprechen, genauere Zusammenhänge aufzudecken. Dazu überwachsen sie beispielsweise das Konsumverhalten online noch genauer. Die ROI-Analyse wird durch die Verbindung vieler nebenbei gesammelter Daten versprochen. Hier ist wichtig zu wissen, dass es große Unterschiede im Verbraucherverhalten von beispielsweise Deutschen und Amerikanern gibt: Deutsche gelten immer noch als außergewöhnlich misstrauisch Unternehmen gegenüber, die ihre Daten unbemerkt sammeln und auswerten. (Zudem gibt es hier auch striktere Regelungen in der EU als in Amerika).

 

Print Friendly, PDF & Email