Hohes SEO-Ranking, schlechte Klicks: So lösen Sie das Problem

08.10.2019 How-To
2 Minuten Lesezeit

Ranken Ihre Webseite und Ihr Content auf Suchmaschinen wie Google bereits sehr hoch? Haben Sie aber gleichzeitig das Gefühl, dass der Traffic nicht nach oben geht? Das Problem von hohen SEO-Rankings und niedrigem Traffic ist bereits bekannt. Und das Gute daran: Es gibt mehrere Lösungsansätze für das schwerwiegende Problem. Damit Ihre Webseite organisch bald gut performt, stellen wir Ihnen diese Ansätze im Artikel vor.

Ein Report von BrightEdge besagt, dass durchschnittlich ganze 51 Prozent des gesamten Traffics auf Webseiten durch Organic Search, also organische Suchanfragen, entsteht. Wenn dieser Kanal nicht funktioniert, hat das Auswirkungen auf die ganze Marketing-Performance. Trotz hoher Rankings auf Suchmaschinen kann es immer sein, dass wenig Traffic auf die Seite kommt. Durch diese drei Ansätze können Sie das Problem hinterfragen und schlussendlich hoffentlich lösen.

1. Der Content rankt für die falschen Keywords

Der wichtigste und wohl am häufigsten verbreitete Grund für wenig Traffic ist, dass der Content für die falschen Keywords rankt. Aber was heißt das überhaupt? Es gibt dafür zwei Erklärungen.

Zu spezifische Keywords

Einerseits kann es sein, dass Sie den Inhalt auf zu spezifische Keywords optimiert haben. Das geschieht meistens bei den sogenannten Long-Tail-Keywords. Ein Beispiel wäre: „Medikament gegen Kopfschmerzen und für mehr Konzentration“. Sicher, wenn ein User nach genau einem solchen Produkt sucht, wird er wahrscheinlich eine solche Suchanfrage stellen. Die Wahrscheinlichkeit für so eine spezielle Suche ist jedoch gering. Für Sie könnte es sinnvoller sein, wenn sie mit der Konkurrenz in den Ring treten und auf allgemeinere Keywords wie „Medikament gegen Kopfschmerzen“ optimieren. So rutschen Sie vielleicht zunächst im Suchmaschinen-Ranking nach unten, profitieren aber längerfristig mit mehr Traffic. Checken Sie dafür das Suchvolumen von bestimmten Keywords und vergleichen Sie dieses.

User-Bedürfnisse nicht erkannt

Andererseits ist es auch möglich, dass Sie die User-Bedürfnisse in deren Suchprozess außer Acht gelassen haben. Machen Sie sich dafür bewusst, welche Ergebnisse sich die User von einer Anfrage bei einer Suchmaschine erwarten. Suchmaschinen wollen die User-Bedürfnisse immer erfüllen und orientieren sich dabei an Meta-Beschreibungen und Keywords. Diese werden automatisiert analysiert, um informative, kommerzielle, transaktionale oder navigationale Ergebnisse an die User zu liefern. Problematisch kann beispielsweise sein, wenn Sie eigentlich ein Produkt verkaufen wollen, aber Ihre Seite nur als informativer Content erkannt wird. In diesem Fall würden Sie auf Keywords wie „Kaufen“, „Shoppen“ oder „In den Warenkorb legen“ setzen, um den Suchmaschinen Ihre Intention klarzumachen.

2. Ihre Meta-Beschreibung fordert nicht zum Klicken auf

Dieses Problem ist vergleichsweise leicht zu beheben. Kontrollieren Sie genau, welche Meta-Beschreibung Ihrer Webseite zugeordnet ist. Das können Sie im Backend Ihrer Webseite überprüfen. Sofern keine Meta-Beschreibung vorliegt, fügen Suchmaschinen diese selbstständig hinzu – nicht immer zu Ihrem Besten. Eine wenig zum Klick auffordernde Meta-Beschreibung wäre beispielsweise: „Neues Pharma-Produkt 2019 gelauncht“. Versetzen Sie sich in die Lage eines unsicheren Suchmaschinen-Users. Würden Sie bei dieser Meta-Beschreibung klicken? Vermutlich nicht. Sie als Marketing-Verantwortlicher verlieren hier die Chance auf eine hohe Visitor-Zahl. Eine bessere Meta-Beschreibung kann in diesem Fall sein: „Neuartiges Blutdruckmittel mit geringsten Nebenwirkungen gelauncht. Jetzt gleich testen und umsteigen“.

3. Zu viele Spezialelemente implementiert

Was zunächst hilfreich wirkt, kann nach hinten losgehen: Spezialelemente in den Suchergebnissen. Suchmaschinen bieten uns die Möglichkeit, besondere Snippets in den Ergebnissen einzufügen – diese Möglichkeit ist jedoch sehr einseitig und wir haben keinerlei Einfluss darauf. Die Elemente können Sternebewertungen von Texten sein, aber auch Fragen-Boxen oder Werbeelemente. Für die User kann das schnell überfordernd wirken. Gerade, wenn das wichtigste Element weit unter den anderen Snippets platziert ist, entgehen Ihnen wichtige Klicks. Sie gehen gegen die Elemente vor, indem Sie auf Keywords mit geringerer Wahrscheinlichkeit für SERP-Features optimieren. Das gelingt am besten mit Programmen wie SERPstat oder Sistrix. Das Programm überprüft für Sie, welche Keywords alternativ zu den bisherigen noch infrage kommen.

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