„Know your Body“-Kampagne von Bayer Austria klärt junge Frauen in Sachen Verhütung auf

02.10.2019 Kampagnen
2 Minuten Lesezeit

Unter dem Namen „Know your Body“ haben Bayer Austria sowie die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze (ÖGGK) zusammen mit „miss“, einem Magazin für junge Mädchen, eine Kampagne zum Thema Verhütung ins Leben gerufen.

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„Noch nie war Information über Sexualität und Verhütung so leicht verfügbar wie heute. Aber gleichzeitig hatten es Falschinformationen, Gerüchte und Mythen in der Verbreitung noch nie so leicht wie jetzt“, so Daniela Lang, Business Unit Head Women’s and Men’s Health Care bei Bayer Austria.

Informationen sind vorhanden jedoch häufig fehlerhaft

Zwar haben Frauen erkannt, dass das Thema Verhütung von ihnen selbst angegangen werden muss, jedoch fehlt häufig das nötige Wissen, wie man erfolgreich und angemessen verhütet. Verhütung und Sexualität generell sind auch in unserer heutigen Zeit ein sensibles und unangenehmes Thema, das man nur ungern mit den Eltern oder in der Schule besprechen möchte. Daher wird häufig das Internet als Ausweg gesucht. Hier finden sich zwar zahlreiche Informationen zu diversen Themen, diese sind jedoch nur selten verifiziert und von Fachleuten verfasst. So führen diese Informationen zu einer gewissen Verunsicherung unter jungen Frauen, die erstmals mit dem Thema in Berührung kommen. Verhütungsmethoden, wie die Pille, die Spirale oder die Dreimonatsspritze seien der Zielgruppe zwar bekannt, jedoch fehle das Wissen über die genaue Anwendung und Wirkung von Verhütungsmethoden. Auf diese Weise verbreiten sich dank des Internets gefährliche Fehlannahmen wie zum Beispiel, dass die Pille vor Geschlechtskrankheiten schützen kann.

Kampagne als Reaktion auf den Wunsch nach besseren Informationen

Immerhin ist den jungen Frauen in Österreich bewusst, dass der Status Quo nicht optimal ist. Zwar geben in einem österreichischen Verhütungsreport aus dem Jahr 2015 etwa 75% der befragten Frauen an, zu verhüten. Ein Drittel der Frauen gibt jedoch ebenso an, schon einmal in der Situation einer möglichen ungewollten Schwangerschaft gewesen zu sein. Sie plädieren deshalb für einen besseren Zugang zu mehr Informationen über leicht verfügbare Kanäle. Auch Gespräche mit Ärzten oder anderen Fachkräften werden weiterhin gewünscht. Um Frauen eine Entscheidung auf Basis von wissenschaftlich fundierten Informationen ermöglichen zu können, haben Bayer Austria und die ÖGGK sich das Ziel gesetzt, Fachwissen zielgruppengerecht zur Verfügung zu stellen. Als Kooperationspartner, der die Zielgruppe kennt, hat man sich das Magazin „miss“ an die Seite geholt. Über die Kanäle der Zeitschrift konnte man auf diese Weise die jungen Mädchen erreichen und in einen Dialog mit ihnen treten. Mit Hilfe der „missApp“ konnten Mädchen anonym Fragen zu dem Thema stellen, die anschließend gesammelt und in einem Video ausführlich von Fachleuten beantwortet wurden.

Verhütung Q&A

Ihr habt gefragt, wir haben die Antworten 🙂 ☝️

Gepostet von miss am Dienstag, 10. Juli 2018

Zielgruppe wird in die Kampagne involviert

Neben weiteren informativen Artikeln beinhaltete die Kampagne auch über 50 sogenannte Challenges über die Nutzer sich Informationen erarbeiten konnten. Ein Engagement der Nutzer führt bekanntermaßen dazu, dass diese sich länger und genauer mit einem Thema auseinandersetzen. Im Rahmen der Kampagne wurden zielgruppengerecht Dinge vermittelt, wie die richtige Einnahme der Pille, die Wahl des richtigen Verhütungsmittels oder die Funktionen von Notfallverhütungsmitteln, wie die Pille danach. Darüber hinaus stellte „miss“ Webinare zur Verfügung und veranstaltete Events zum Thema Verhütung.

Engagement der Kooperationspartner wird mit Award belohnt

Im Oktober 2018 wurde die Kampagne folgerichtig für ihr Engagement belohnt. Bei den iab Web Awards, einem Award für herausragende österreichische Onlinewerbemaßnahmen wurden Bayer Austria, die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze sowie „miss“ mit einem Gold-Award in der Kategorie „Beste Native Kampagne“ ausgezeichnet. Dieser Preis spricht nicht nur für die Qualität der Kampagne, sondern stellt auch deren Relevanz noch einmal in den Fokus. So ist es wichtig, dass auch in Zukunft innovative Informationskanäle immer wieder hinterfragt werden und altbewährte Unternehmen sich involvieren und ihr Wissen vermitteln.

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