Newsletter Marketing: Diese 7 Punkte sind zu beachten

21.04.2021 How-To
3 Minuten Lesezeit

Das Newsletter Marketing hat seit letztem Jahr eine enorme Steigerung verzeichnet, da dies mittlerweile für viele Unternehmen der einzige Kontakt zu ihrer Zielgruppe ist. Um einen erfolgreichen und regelmäßigen Newsletter zu generieren, reicht es aber nicht eine einfache Email auszusenden. Viele Tricks und gutes Marketing stecken hinter dem ganzen Prozess, weswegen folgende 7 Punkte für Klarheit sorgen sollen.

1. Catchy Headline: Das A und O

Die Email kann noch so gut gestaltet, formuliert oder aufgebaut sein, wenn die Betreffzeile nicht stimmt. Die Relevanz des Betreffs darf nicht unterschätzt werden, da er das erste ist, was die Empfänger*innen lesen. Sind diese paar Worte nicht überzeugend, verliert man den Nutzer/die Nutzerin und der ganze Aufwand war umsonst. Die Betreffzeile soll somit einerseits catchy aufgebaut sein, andererseits auch die wichtigsten Informationen liefern. Versuchen Sie die Message der Email in wenigen Worten prägnant zusammenzufassen. Denn Platzmangel stellt schließlich ein Problem dar. Es wird empfohlen nicht mehr als 40-50 Zeichen zu benutzen (inkl. Leerzeichen).

2. Außen und innen schön

Es ist vor allem wichtig der Zielgruppe einen Mehrwert zu bieten. Das ist schließlich auch der Grund, weswegen sie den Newsletter abonnieren. Die Inhalte der Email sollen vorrangig informativ, und auf dem neuesten Stand sein. Denn man sagt nicht unbegründet: „Content is king“. Dass ein Newsletter auch in einer gewissen Art und Weise als Eigenwerbung fungiert ist unumstritten, jedoch sollte der Content eindeutig überwiegen. Gehen Sie auf die Bedürfnisse und Interessen der Ärzt*innen ein und überlegen Sie sich, welche Message die Email senden soll. Achten Sie darauf, die Email einfach und übersichtlich zu halten. Geht es beispielsweise um eine Webinar-Promotion, dann heben Sie nur den Anmelde-Button hervor und lassen die rechtlichen Informationen im Hintergrund.

Natürlich ist nicht nur der Inhalt wichtig, sondern auch das Design. Einladende Farbtöne und Ihr persönliches Firmenlayout sorgen für ein einheitliches Email-Design, welches auch regelmäßig herangezogen werden sollte. Fehlt Ihrer Firma grafisches Know-How, dann lassen Sie sich von einem externen Grafiker oder einer Agentur unterstützen.

3. Der Zeitpunkt ist die halbe Miete

Performance ist das Fundament einer Newsletter-Kampagne. Es gibt schließlich Uhrzeiten, zu welchen die Emails eher angeklickt und aktiv genutzt werden. Leider aber auch Zeitpunkte, zu welchen dies nicht der Fall ist. Laut einigen Studien werden die meisten Mailings zwischen 9-12 Uhr vormittags ausgesendet. Auch an Feiertage erreichen Mails eine hohe Klickrate. Dies ist jedoch eine pauschale Auswertung und nicht auf eine bestimmte Branche ausgelegt. In der Pharma- und Gesundheitsbranche wird ein aktiver Mail-Service eher früher empfohlen. Ärzt*innen sind meist schon frühmorgens beruflich unterwegs und checken ihre Mails demnach in den Morgenstunden. Es sei jedoch gesagt: Man kann das nicht verallgemeinern, weswegen es wichtig ist die Mailaussendungen zu testen und verschiedene Tage und Uhrzeiten auszuprobieren. Nach kurzer Zeit lässt sich ein eindeutiges Ergebnis verzeichnen.

4. Den Fokus auf Mobile-Ansicht legen

Durch den stetigen Zuwachs an Smartphone-Nutzer*innen, werden Mails eher am Handy geöffnet. Statistisch gesehen öffnen nur die wenigsten ihre Emails auf dem Computer oder Laptop, weswegen es ungemein wichtig ist, dass die Newsletter auf mobile optimiert sind. Ansonsten können verzerrte Bilder, fehlende Inhalte oder unformatierte Anzeigen drohen – und das wünscht sich schließlich weder der Verfasser, noch der Empfänger. Die Abmeldung des Newsletters kann daraufhin der nächste Schritt sein, was für das Unternehmen fatal wäre. Tipp: Mit einer Test-Mail kann man die Ansicht und das Layout auf leichte Art und Weise ausprobieren und gegebenenfalls anpassen

5. Der Spam-Ordner als größter Feind

Landen die mühsam zusammengestellten und konzipierten Newsletter im Spam-Ordner, dann kann das sehr frustrierend sein, da die Erreichung der Zielgruppe ausbleibt. Um dieses Szenario zu verhindern, sollten Sie Wert darauf legen, Double-Opt-Ins zu generieren. Hierbei trägt sich der Arzt/die Ärztin auf einer Website oder beispielsweise über Social Media für den Newsletter ein. Daraufhin wird eine Email versendet, welche die erneute Zustimmung zum Newsletter verlangt. Kommt es zu einer Zustimmung, so gelangt der Empfänger/die Empfängerin in den Newsletter-Verteiler und die Spam-Ordner Probleme sind verflogen.

6. Die Zielgruppe aktiv werden lassen

Call to Action lautet hier das Schlagwort. Newsletter, welche zu einer gewissen Tätigkeit auffordern, sind meist die erfolgreichsten. Sie generieren Traffic, lassen die Nutzung der User*innen gut tracken und binden die Zielgruppe mit ein. Auch Verlinkungen auf andere Seiten, Produkte oder Events bieten sich in Emails gut an. Sie generieren  Mehrwert für den Nutzer/die Nutzerin und für Sie selbst.

7. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Wer schon einmal einen Newsletter erfasst hat, weiß wie schnell sich Typos oder ähnliche Fehler einschleichen. Solche Hoppalas kommen bei Empfänger*innen meist sehr unprofessionell an, weswegen es wichtig ist, seine Email zu testen. Das geht ganz einfach indem Sie vor Aussendung an Ihre Zielgruppe, die Testmail erstmal an sich oder Ihre Kolleg*innen schicken. Sich Feedback zu holen ist natürlich auch immer bereichernd. So haben Sie die Möglichkeit, Fehler zu bereinigen oder noch Änderungen vorzunehmen. Für viele Pharmaunternehmen ist schließlich der Email-Traffic derzeit der einzige Kontakt zu Ihrer Zielgruppe. Zeigen Sie somit, dass Sie sich ausreichend mit dem Newsletter Marketing auseinandergesetzt haben.

 

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