Novartis: Rebel against Skincancer für mehr Bewusstsein für Hautkrebs

18.06.2019 Kampagnen
2 Minuten Lesezeit

Die Zahl der Neudiagnosen von schwarzem und weißem Hautkrebs steigt in Österreich stark an. Um bei potentiell Betroffenen Bewusstsein zu schaffen, wann ein als harmlos eingeschätztes Muttermal doch bösartig sein könnte, launchte Novartis die Aufklärungskampagne „Rebel against Skincancer“.

Screenshot Video: Rebel against Skincancer

Warum gibt es Rebel against Skincancer überhaupt?

„Hautkrebs bekommt man nur, wenn man regelmäßig ins Solarium geht“ ist wohl eine der am weitesten verbreiteten Mythen über Hautkrebs. Natürlich stimmt es, dass man so die Wahrscheinlichkeit für das Erkranken an Hautkrebs steigert. Allerdings ist das bei weitem nicht das einzige Risikoverhalten und: Hautkrebs tritt in der Gesellschaft immer häufiger und aggressiver auf.

Die häufigste Form von Hautkrebs ist der weiße Hautkrebs, der zumindest in der Regel nicht streut und durch Herausschneiden der betroffenen Hautstelle gebannt werden kann. Daneben gibt es aber den schwarzen Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, welches in Österreich jährlich bei rund 2.000 Personen zwischen 20 und 90 Jahren diagnostiziert wird. Das Problem dabei? Der Hautkrebs ist oft schon weit fortgeschritten, weil die Betroffenen das maligne Melanom über lange Zeit für ein gutartiges Muttermal oder ein Pigmentmal halten und ignorieren. Nachdem sie sich doch für den Gang zum Dermatologen entschieden haben, kann es bereits zu spät sein. Der Krebs könnte bereits gestreut haben und die Heilung ist erschwert oder im schlimmsten Fall nicht mehr möglich.

Das Biotechnologie- und Pharmaunternehmen Novartis möchte aus diesen Gründen seit Jahren mehr Bewusstsein für Hautkrebs schaffen. Neben klinischen Studien und modernen Therapiemöglichkeiten für bereits Erkrankte wollte man nun auch in der Prävention und Früherkennung ein Zeichen setzen. Weil bei Frauen zwischen 20 und 30 Jahren das Melanom der häufigste und bei Männern der zweithäufigste bösartige Tumor ist, wurde die Kampagne Rebel against Skincancer explizit auf junge Menschen bzw. Millennials ausgerichtet.

Wie ist die Aufklärungskampagne angelegt?

Unterstützt wurde Novartis bei der Umsetzung der Kampagne von Spot the Dot. Spot the Dot ist ein österreichischer Verein, der Awareness für Melanome und andere Arten von Hautkrebs schaffen will. Dafür arbeitet Spot the Dot mit internationalen Künstlern zusammen. Bei der Vereinsgründerin Marije Kruis wurde selbst mit 31 Jahren ein malignes Melanom festgestellt. Auf das Muttermal hatte sie davor nie geachtet und wurde erst durch eine Freundin darauf hingewiesen. Nach der Diagnose stellte die Niederländerin fest, dass gerade unter jungen Leuten noch kaum Wissen über Hautkrebs vorhanden ist. Das war für Kruis die Hauptmotivation, den Verein Spot the Dot zu gründen.

Die Rebel against Skincancer Aufklärungskampagne begleitete mit drei Filmemachern sogenannte junge Rebellen – also Identifikationsfiguren für Millennials -, die auf das Thema Hautkrebs aufmerksam machen und darüber sprechen wollten. Die Unterstützer sind nicht unbedingt selbst von Hautkrebs betroffen, aber fanden die kreative Art der Bewusstseinsbildung spannend und wollten Novartis dabei unterstützen und junge Menschen aufklären. Bisher entstanden so drei Kurzfilme, die jeweils ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Novartis und Spot the Dot hoffen, dass sich immer mehr Menschen dieser „Rebellion“ anschließen, die Videos auf Social Media teilen und auf die eigene Haut und die ihrer Freunde und Familie achten.

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