Rosacea Space: Galdermas kreativer Weg im Umgang mit roten Schwellungen

02.05.2022 Kampagnen
2 Minuten Lesezeit

Viele Menschen leiden an Rosacea. Dabei ist es oft nicht die Krankheit selbst, sondern die Belastung der Gefühle, die von den Rötungen und Schwellungen rund um Nase und Wangen der Betroffenen ausgeht. Eine kreative Idee will betroffenen Menschen nun helfen, damit umzugehen.

Copyright © Galderma Laboratorium GmbH

Galderma, ein Schweizer Pharma-Spezialist für Dermatologie, bietet Patientinnen und Patienten nun ein kreatives Ventil, um ihre eigenen Erfahrungen mit Rosazea mit anderen zu teilen – durch Kunst, Poesie und Fotografie. Das im Kanton Zug ansässige Unternehmen bittet Betroffene und ihre Angehörige, künstlerisch zu fassen und auszudrücken, was Rosazea für sie bedeutet. Die Bilder sollen während des Rosacea Awareness Month in eine neu geschaffene Online-Galerie hochgeladen werden.

Die globale Initiative ermutigt Menschen, die von den Gesichtsrötungen und Schwellungen betroffen sind, ihre Gefühle in Kunstwerken zu zeigen. Gemälde, Zeichnungen, Fotos, Gedichte, Videos, Musikaufnahmen und jede andere Form künstlerischen Ausdrucks können dabei in einen virtuellen Raum hochgeladen werden, der einer Kunstgalerie ähnelt. So sollen die hinter den Werken stehenden Emotionen öffentlichkeitswirksam präsentiert werden.

Schmerzen – vor allem seelischer Natur

Denn bei Rosazea geht es vor allem um Emotionen. So hat Galderma in einer kürzlich online durchgeführten Umfrage herausgefunden, dass 69 % der Rosazea-Betroffenen unter der mit ihrer Hautkrankheit verbundenen Stigmatisierung leiden und sie sich in ihrem Wohlbefinden geistig und emotional beeinträchtigt fühlen. Schlimm ist dabei auch, dass fast der Hälfte der Befragten (48 %) gesagt wurde, dass Rosacea „keine ernsthafte Hauterkrankung“ sei.

Der Schweizer Pharma-Profi will durch die jüngste Kampagne dieser Marginalisierung entgegenwirken und die Krankheit und ihre Konsequenzen in den Lichtkegel der Aufmerksamkeit führen. Patientinnen und Patienten sollen so „gesehen, gehört und vor allem gefühlt“ werden und Trost und Halt aus den gemeinsamen Erfahrungen anderer ziehen, so Galderma und seine Marketer von Havas Life Medicom.

Der Raum wurde kürzlich mit 30 Beiträgen von KünstlerInnen und im Bereich von Rosazea tätigen InfluencerInnen eröffnet. Dabei sind markante und einprägsame Werke zu sehen. Wie etwa „Splat“, das mit roten Farbklecksen auf der weißen Leinwand die Krankheit thematisiert, oder „Rosacea, my friend“, ein Schwarz-Weiß-Portrait einer Frau – mit roten Farbspritzern auf ihrer Nase.

Leidenserfahrungen kreativ verarbeitet

Dazu kommen Briefe mit Leidenserfahrungen von Patientinnen und Patienten. So beschrieb ein Angehöriger, dass seine Mutter mit Rosazea aufhörte zum örtlichen Fleischer zu gehen, als dieser sie fragte, ob sie etwa betrunken sei.

Eine Patientin namens Karina schrieb in ihrem Brief an die „liebe Rosazea“: „Ich habe gesehen, dass du ein Teil von mir geworden bist – und bleibst. Warum sollte ich also nicht eine gesunde Beziehung zu Dir aufbauen? Warum sollte ich die Farbe, die Du in mein Gesicht bringst nicht schätzen und Dich mit Selbstvertrauen tragen“, schrieb sie. „Also habe ich es getan. Ich habe das Make-up entfernt und lasse jetzt das natürliche Rouge erstrahlen.“

Zwar ist die Kampagne des „Rosacea Space“ markenfrei, aber Galderma macht kein Geheimnis daraus, mit Präparaten im Bereich der Rosazea aufwarten zu können: Vor allem mit Oracea-Kapseln und den topischen Behandlungsmethoden von Mirvaso (Gel) und Soolantra (Creme).

Print Friendly, PDF & Email