Social Media Redaktionsplan: 3 Vorlagen zum kostenlosen Download

30.08.2017 How-To
2 Minuten Lesezeit

Ein Social Media Redaktionsplan macht die Arbeit für alle Beteiligten leichter: Die Verantwortlichen für die Inhalte einer Seite können sich schon früh versichern, dass alles funktionieren wird. Autoren wissen, was sie schreiben müssen. Fotografen können beauftragt oder Bilder gekauft werden.

Und weil so die gute Planung die meiste Arbeit erledigt, bleibt noch Zeit, spontan auf aktuelle Neuigkeiten zu reagieren.

Social Media Redaktionsplan: Mit Vorlage oder frei Hand

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, den Redaktionsplan zu organisieren. Für viele Varianten bieten unterschiedliche Seiten Vorlagen an.

  1. Online-Marketing Praxis hat beispielsweise diesen Plan (Excel als Download) zur Verfügung gestellt, in dem Sie einfache Vorgaben und viele automatische Auswertungen finden.
  2. Corseed stellt einen Plan zur Verfügung (Excel als Download), der sehr in die Tiefe gehen kann – aber weniger schön aufbereitet ist. Für technikaffine Teams geeignet, die einen genauen Überblick über alle Teilschritte haben wollen.
  3. Marketing-Wissen-Blog bietet eine weitere Variante des Contentplans an, die sogar mit einer guten Erklärung der einzelnen Schritte aufwarten kann.

Das Problem dieser Pläne: Wenn Sie mehrere Kanäle managen müssen, wird der Plan automatisch komplexer. Einen komplexen Plan von jemand anderem zu verstehen ist nie einfach – es kann sich im Vergleich lohnen, den Plan selbst zu erstellen.

Lassen Sie sich von den Vorlagen inspirieren, aber letztlich wissen Sie, welche Checkpunkte es in Ihrem Plan wirklich geben muss: Welche sozialen Medien sind für Sie und Ihr Unternehmen relevant, welche Rhythmen müssen eingehalten werden und welche grafischen Vereinfachungen helfen Ihnen?

Einen Redaktionsplan erstellen und einhalten

Ein Plan für die Erstellung und Verbreitung der Social Media-Inhalte ist unverzichtbar. Unterschiedliche Unternehmensbereiche müssen sich absprechen und koordinieren. Außerdem erkennen Sie früh, wenn ein Blog oder ein Account abdriftet und nur noch einen bestimmten Themenbereich oder eine bestimmte Zielgruppe bedient – dann können Sie leicht gegensteuern.

Für kleine Blogs kann der Contentplan sehr leicht funktionieren: Ein eigener Google-Kalender genügt. Hier werden die Einträge als ganztägige Termine vermerkt und vielleicht noch in unterschiedlichen Farben gespeichert. Es gibt dann zwar keine automatische Auswertung, aber Aufwand und Ergebnis passen zu sehr kleinen Unternehmen.

Größere Unternehmen bedienen mehrere Marketingkanäle. Excel ist hier in den meisten Fällen das Mittel der Wahl, auch wenn geteilte Online-Kalender weiter eine gute Basis bilden können – mit ihnen lassen sich Dokumente online verknüpfen und somit teilen. Die Pläne sind dadurch gleichzeitig Sammelzentren aller relevanten Dokumente – das hat gerade bei mittelgroßen Unternehmen, die einige Aspekte der Social-Media-Inhalte an externe Dienstleister auslagern, Vorteile.

Von Excel verabschieden?

Für den Anfang ist Excel eine einfache und schnelle Lösung.

Früher oder später wächst der Social Media Auftritt und somit auch die bespielten Kanäle und das Team. Irgendwann sind wirklich komplexe Excel-Tabellen dann wesentlich weniger produktive Lösungen als ein eigenes Programm. Solche Programme können eine bessere Übersicht schaffen und einige der Funktionen sogar automatisiert ausführen. Das spart auf lange Sicht Zeit und Nerven.

Excel-Tabellen

Manchmal ist ein Excel-Sheet doch nicht die richtige Lösung…

 

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