5 Tipps und Trends im Healthcare Marketing 2021

18.08.2021 Trends
3 Minuten Lesezeit

Gutes Healthcare Marketing umfasst ein Bündel an Maßnahmen online und offline, um relevante Zielgruppen zu finden, zu erhalten und zu motivieren. Verschiedene Kanäle bilden im Optimalfall eine nahtlose Einheit und ergänzen sich zu einer Gesamterfahrung für den User.

Digitales Marketing ist bekanntlich ständig im Wandel und in dem Bereich müssen Verantwortliche rasch auf neue Trends und Innovationen reagieren. Wir fassen zusammen, welche Prioritäten Sie in der nächsten Zeit setzen sollten.

1. Content, Content, Content

Diese Entwicklung ist nichts Neues – aber auch im Jahr 2021 und darüber hinaus relevant! Im Wold Wide Web wird immer mehr Content – ob Text, Video oder Audio – zur Verfügung gestellt. Umso wichtiger, dass der eigene Content gut aufbereitet und einfach zugänglich ist. Auch der richtige Content Mix ist entscheidend. Nicht jeder User liest gerne lange Texte. Mache möchten Inhalte lieber als Podcast oder im Video-Format konsumieren.

Essentiell ist es daher, schon bei der Erstellung von Inhalten an die jeweilige Zielgruppe zu denken. Lesen Sie hier nach, wie zielgruppenspezifisches Marketing im Healthcare Bereich aussehen kann.

Wenn Sie den richtigen Content im richtigen Format für Ihre Zielgruppe erstellt haben, dann sollten Sie sich im nächsten Schritt über die Verbreitung der Inhalte Gedanken machen. Denn bekanntlich nützt der beste Inhalt sehr wenig, wenn er die Zielgruppe nicht erreicht. Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Vermarktung achten sollten.

2. SEO bleibt wichtig

Als Digital Marketing Interessierte*r ist SEO natürlich nichts Neues für Sie. Trotzdem ein wichtiger Punkt in unserer Liste der Top 5 Tipps und Trends! Denn viel zu häufig werden einfache SEO Regeln auch im Jahr 2021 immer noch missachtet und dadurch wertvolles Potenzial in der Sichtbarkeit vergeben.

Bevor Sie mit dem Schreiben von Inhalten beginnen, sollten Sie recherchieren, was es dazu in dem Bereich bereits gibt. Dabei gilt es abzuwägen, ob SEO für Sie und Ihre Inhalte relevant ist. Erstellen Sie z.B. ein Informationsportal für Patient*innen, ist es ungemein wichtig, sowohl bei der Programmierung als auch bei der Text-Konzeption SEO-relevante Themen mitzudenken. Das fängt bei der richtigen URL-Struktur an und hört beim Schreiben von Blog-Artikeln auf. Kreieren Sie ein Portal für HCPs, wo die meisten Inhalte hinter einem Login sind, dann ist SEO in diesem Fall nicht die höchste Priorität (sollte aber dennoch nicht komplett außer Acht gelassen werden!).

Überlegen Sie sich, welche Keywords für Ihr Thema wichtig sind und fahren Sie eine Analyse, um festzustellen, wie hoch die Konkurrenz ist. Dabei sollten Sie folgendes nicht vergessen: Selbst wenn die Konkurrenz hoch ist, gibt es Potenzial. Denn ausschlaggebend ist nicht, dass Sie etwas komplett Neues machen, ausschlaggebend ist, dass Sie es BESSER machen als die Konkurrenz.

Wenn Sie mehr über das Themen wissen möchten, dann lesen Sie hier weiter:

3. Fokus auf Long-Tail-Strategien

Bleiben wir noch einen Moment beim Thema SEO. Wie in Punkt 2 erwähnt, gibt viele Regeln, die im Bereich SEO zu beachten sind. Das Thema Keywords ist hier natürlich ein zentrales. Gerade in Bereichen, wo eine sehr hohe Konkurrenz herrscht, können Sie auch überlegen, auf eine Long-Tail-Strategie zu setzen. Was bedeutet das?

Bei einer Long-Tail-Strategie optimieren Sie Ihre Inhalte auf sogenannte Long-Tail-Keyword und nicht auf das Hauptkeyword einer Kategorie. Während das Keyword „Kopfschmerzen“ ein sehr allgemeines ist, das viel Konkurrenz hat und ein gutes Ranking (also auf der ersten Seite der Suchergebnisse) hier kaum möglich sein wird, sollten Sie einen spezifischeren Ansatz wählen. Wenn Sie Ihre Inhalte auf „Medikament gegen Kopfschmerzen für Frauen“ optimieren, ist vielleicht der Traffic niedriger (weil weniger Menschen nach genau diesem Begriff suchen), dafür ist es auch die Konkurrenz. Und Sie können genau jene User mit Ihren Inhalten erreichen, die nach diesem spezifischen Thema suchen.

Wichtig: Hier immer eine genaue Keyword Analyse machen, denn wenn es zu spezifisch wird und das Suchvolumen zu niedrig ist, lassen die Ergebnisse dann auch zu wünschen übrig. Es gilt es die goldene Mitte zu finden.

4. Mobile first

Sie denken sich jetzt wahrscheinlich: Ja, eh klar!

Das könnte man meinen. Trotzdem sehen wir in unserer täglichen Arbeit sehr oft Webseiten in der Branche, die nicht für mobile Geräte optimiert wurden. Besonders im Consumer Bereich ist das ungemein wichtig! Denken Sie an Ihr eigenes Konsumverhalten im privaten Bereich: Die wenigsten von Ihnen sitzen Sonntagabend mit dem Laptop vor dem Fernseher. Da greift man dann doch eher zum Smartphone oder Tablet. Und auch der Arzt ist im beruflichen Alltag und als Privatperson mobil unterwegs!

Und wenn Sie noch ein weiteres Argument benötigen: Auch für Google und das SEO Ranking sind mobil optimierte Inhalte mittlerweile extrem wichtig. Hier geht es um kurze Ladezeiten, klare Menüstrukturen und übersichtliche Strukturen, um nur ein paar Themen zu erwähnen.

Daher darf auch der Aufruf zu „mobile first“ in unserer Liste nicht fehlen!

5. Aktualität

Nichts ist schlimmer als veraltete Inhalte im Web! Für den User ist es enttäuschend und für den Algorithmus der Suchmaschine eine absolutes No-Go! Das bedeutet einerseits, dass bestehenden Inhalte regelmäßig auf Aktualität überprüft werden sollten. Auf der anderen Seite ist es auch wichtig, immer wieder neue Inhalte zu ergänzen. Das klassische Beispiel sind Blogs auf Corporate Webseiten. Hier schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihre User werden über Aktuelles aus dem Unternehmen informiert und die Suchmaschine freut sich über guten SEO-optimierten und aktuellen Content.

Nicht nur inhaltlich, auch technisch ist das Thema Aktualität wichtig. Veraltete Codestrukturen und etwaige Sicherheitslücken werden von der Suchmaschine rigoros abgestraft.

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