Vier Wege zum perfekten E-Mail-Marketing in der Pharma-Branche

15.05.2019 How-To
3 Minuten Lesezeit

Schon seit Jahren konkurriert das E-Mail-Marketing stark mit Social Media. Nach der Einschätzung mancher Experten scheint die spezielle Art des Direktmarketings in diesem Konkurrenzkampf eher chancenlos zu sein. Wir glauben: Das stimmt so nicht. Das E-Mail-Marketing muss jedoch gut durchdacht sein. Damit Ihre E-Mails von Ihren Kunden garantiert gelesen werden, zeigen wir Ihnen vier Wege zum perfekten E-Mail-Marketing in der Pharma-Branche.

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1. Die Vor- und Nachteile von E-Mail-Marketing abwägen

Im ersten Schritt zum erfolgreichen E-Mail-Marketing in der Pharma-Branche sollten Sie genau überlegen, welche Vor- und Nachteile die drei Kategorien Newsletter, Kurse und Follow-Up-Nachrichten für Sie haben könnten. Grundsätzlich geht man davon aus, dass durch E-Mail-Marketing mit wenig Aufwand eine sehr große Reichweite erlangt werden kann. Neue Kursangebote können beispielsweise mit wenigen Klicks an alle Bestandskunden versandt werden. Sie müssen außerdem nur eine begrenzte Summe an finanziellen Mitteln für die Erstellung von Design und Text der Mailings investieren, wobei man gerade bei Newslettern aber von einem regelmäßigen Zeitaufwand ausgehen kann.

Nach all diesen positiven Aspekten kann E-Mail-Marketing aber auch negative Seiten haben: E-Mails sind vor allem textbasiert, weshalb auf zu viel visuelle Unterstützung verzichtet werden muss. Im Gegensatz zu Posts auf Social Media können nachträglich keine Korrekturen eingepflegt werden. Man muss also besonders genau arbeiten, um nicht mit Flüchtigkeitsfehlern das Image des eigenen Unternehmens zu beschädigen. Zu guter Letzt kann das E-Mail-Marketing nicht von einem Hype um die Technologie profitieren und hat im Gegensatz zu Social Media einen eher schlechten Ruf. Das geringe Vertrauen in E-Mails könnte unter anderem an häufigen Spam-Mails im Postfach liegen.

Die Vor- und Nachteile abzuwägen ist Ihnen nicht genug? Sie fragen sich außerdem, wie E-Mail-Marketing genau funktioniert und ob es eine passende Ergänzung zu Ihren bisherigen Distributionskanälen darstellen könnte? Die Antwort gibt es im Artikel.

2. Auf die E-Mail-Marketing Trends 2019 achten

Nachdem Sie sich bewusst für den Einsatz von E-Mails in Ihrer Unternehmensstrategie entschieden haben, sollten Sie sich über die aktuellen Trends im E-Mail-Marketing informieren. Im Jahr 2019 liegt der Fokus unter anderem auf möglichst exakter Individualisierung und Personalisierung für die angesprochenen Kunden. Dazu können Sie Daten auswerten, die Sie zum Beispiel im Zuge früherer Käufe erhoben haben. Daneben sollte Sie die Analyse des Browsing-Verhaltens Ihrer Nutzer 2019 besonders interessieren.

Zur optimalen Personalisierung gehört auch, dass die Empfänger mit den E-Mails leicht interagieren können und so – hoffentlich – wie gewünscht konvertieren. Beachten Sie dabei, dass immer mehr User ihre E-Mails direkt am Smartphone lesen und auch teure Artikel mittlerweile mobil einkaufen. Sie können diesen Trend leicht nutzen und die Mailings mobil optimieren.

Sie würden gerne weitere Informationen zu den E-Mail-Marketing Trends 2019 lesen? Hier erfahren Sie unter anderem mehr über neue Technologien im E-Mail-Marketing. 

3. Die richtigen Inhalte versenden

Da Ärzte oder Beschäftigte im Gesundheitswesen wohl täglich mehrere Pharma-Newsletter zugesandt bekommen, löschen sie diese häufig ungelesen. Damit dieses Schicksal Ihrem Newsletter erspart bleibt, sollten Sie dem Inhalt Ihrer Mailings ganz besondere Aufmerksamkeit schenken. Gab es in den letzten Monaten relevante Studien, die Ihre Kunden interessieren könnten? Fassen Sie diese kurz und knapp in Ihren E-Mails zusammen und liefern Sie den Empfängern damit bedeutsame Informationen. Ebenso spannend könnten Neuigkeiten aus der Branche sein – gerade, wenn es um Gesetzesänderungen geht.

Sobald die passenden Inhalte gefunden sind, müssen Sie diese noch zielgruppenspezifisch aufbereiten. Warum zielgruppenspezifisch? Ärzte und Pharma-Angestellte haben wenig Zeit und stehen meist unter Stress.  Sie möchten zur richtigen Zeit mit möglichst wenig Aufwand die wichtigsten Informationen abrufen können. Kleiner Tipp: Recherchieren Sie genau, wann die Konkurrenz die Newsletter versendet und wählen Sie einen anderen Termin. So erhöhen Sie die Chance, dass Ihr Mailing gelesen wird.

In diesem Artikel verraten wir Ihnen noch mehr dazu, mit welchen Inhalten Ihr Pharma-Newsletter bei Ärzten und anderen Beschäftigten im Gesundheitswesen punkten kann. Gleich lesen und mehr erfahren!

4. Manche Marketingaufgaben outsourcen

In der Pharma-Branche ist es vergleichsweise schwer, gute Mitarbeiter für das Digital Marketing zu finden. Die Branche gilt als schwerfällig und wenig innovativ, weshalb sich die Marketing-Experten lieber in anderen Bereichen orientieren. Diese Erfahrung haben Sie auch gemacht? Scheitert Ihre Strategie zum E-Mail-Marketing also an fehlenden Marketing-Fachkräften im eigenen Unternehmen? Dann könnte das Outsourcing von Marketingaufgaben für Sie eine Option sein.

Den Auftrag können Sie entweder an einen oder mehrere Freelancer oder direkt an eine Online-Marketing-Agentur vergeben. Freelancer arbeiten teilweise für mehrere Arbeitgeber und benötigen manchmal etwas mehr Zeit für ihre Aufgaben. Dafür sind sie wahre Experten auf ihren Fachgebieten. Eine Agentur kann teurer sein, schnürt dafür aber ein individuelles Paket an Leistungen für Ihre Bedürfnisse und koordiniert das ganze Projekt.

Sie sind sich immer noch unsicher, ob und wie Sie Ihr E-Mail-Marketing outsourcen sollten? In diesem Artikel haben wir alle Chancen und Herausforderungen dieser Vorgehensweise zusammengefasst.

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