Wandel in der Healthcare Branche – Part 2: 5 Tipps für die Bewältigung von Veränderungen

17.10.2018 Unkategorisiert
2 Minuten Lesezeit
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Im ersten Teil zu diesem Thema haben wir fünf disruptive Trends vorgestellt, die die Healthcarebranche verändern.
Passend dazu wollen wir hier fünf Tipps geben, mit denen Sie diese Veränderungen bewältigen können.

1. Technologie und Analysen willkommen heißen

Auch wenn sie in einigen Bereichen noch mit Skepsis begutachtet werden: Es ist Zeit, Technologien und Analysen wirklich im Alltag einzubauen. Dabei geht es nicht darum, kritiklos jede neue Technologie zu hypen. Stattdessen sollte aber eine „Willkommenskultur“ gegenüber neuen Ideen entstehen.

Technologie bietet nicht nur Lösungen, Zeit zu sparen und wirklich bequemer zu arbeiten. Das kann ein wesentlicher Faktor für die Arbeit in internationalisierten Pharmaunternehmen sein.

Technologie kann auch ein völlig neuer Bereich sein, in dem Unternehmen aus der Healthcare-Branche sich weiterentwickeln und neue Ideen weiterdenken.

2. Bessere und effektivere Partnerschaften aufbauen

Pharmaunternehmen sollten bestrebt sein, früh Beziehungen zu neuen Spielern auf dem Feld aufzubauen. Kleine Unternehmen und Start-Ups hatten nie so viel Einfluss wie heute und sind oft sehr an Kooperationen interessiert. Denn für sie ist der Markt neu und unbekannt – und andersherum sind sie neu und unbekannt für Konsumenten.

Partnerschaften sind also für beide Seiten eine großartige Möglichkeit, die neuen Veränderungen zu bewältigen.

3. Flexiblere Betriebsmodelle aufbauen

Die alten Modelle für Preise und Finanzierungen funktionieren in der neuen Welt nicht mehr wie früher. Personalisierte Medikamente, die sich an sehr spezielle Patientengruppen richten, lassen sich nicht über die etablierten Finanzierungsmethoden aufbauen.

Hier sind die tatsächlich zahlenden Interessenten – wie beispielsweise Krankenkassen oder Patientenvereine als Vertreter größerer Gruppen – wichtige Partner für die Gestaltung von neuen Prozessen. Durch eine enge Zusammenarbeit können Medikamente entwickelt werden, die Patienten wirklich helfen. Gleichzeitig gibt es mehr Sicherheit darüber, ob eine Entwicklung einen passenden Markt finden wird.

4. Das Wachstum von Healthcare-Ressourcen unterstützen

Die Pharmaindustrie hat ein eindeutiges und klares Interesse daran, dass sich gute und funktionierende Gesundheitssysteme weltweit entwickeln. Dazu kann politische Aktivität beitragen, aber auch das Aufbauen von zukunftsfähigen Alternativen zu etablierten Strukturen.

Beispielsweise lässt sich der Ärztemangel in bestimmten Regionen vielleicht durch neue Partnerprogramme oder Technologien auffangen oder verhindern. Vielleicht kommt die zündende Idee für eine enorme Verbesserung aus Ihrem Unternehmen? Seien Sie offen für Neues.

5. Verantwortungsbewusstsein und Transparenz zeigen

Die Gesundheitsbranche kann sich ein Beispiel am Technologie-Sektor nehmen. Hier wird Transparenz und auch OpenSource-Arbeit groß geschrieben. Auch riesige Unternehmen profitieren oft davon, sich für kleinere Spieler zu öffnen.

Offenheit gegenüber Verbrauchern ist dabei eine weitere Komponente. Die Erreichbarkeit über Social Media und andere Kanäle gehört ebenso dazu, wie Ärzte mit guten Informationen auszustatten. Denn nur informierte Ärzte können Patienten das Gefühl geben, dass die Gesundheitsbranche tatsächlich ihr Vertrauen verdient.

Pharmaunternehmen, die also in gut ausgebildete und informierte HCP investieren, können damit langfristig ihr Image und auch ihren Umsatz steigern.

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