Warum Ihr Corporate Blog auch 2020 wichtig ist

13.05.2020 Trends
2 Minuten Lesezeit

Auch 2020 stellt der Corporate Blog für jedes seriöse Unternehmen eine absolute Notwendigkeit dar. Neben der Präsenz auf den sozialen Medien, und natürlich der Website, bietet diese Marketingstrategie großes Potenzial zur öffentlichen Inszenierung Ihrer Expertise. Hier stellt sich nicht die Frage, ob ein Corporate Blog sinnvoll ist, sondern wie dessen Content optimal präsentiert wird.

Corporate Blog Content – für Leser zugänglich gestalten

Das Internet bietet auf zahllosen Seiten einen regelrechten Informationsüberfluss, weshalb der Erfolg eines solchen Blogs von der Qualität für den Verbraucher abhängt. Die Produkte, Marken und Ideen müssen sich in ihrer Präsentation und Strukturierung von Konkurrenten abheben. Folglich bildet die richtige Herangehensweise an die Frage, wie sich Kundenbedürfnisse konkret zusammensetzen, hier den ersten Schritt.

Eine Umfrage von Hubspot zeigte, dass Leser vor allem aus drei Gründen regelmäßig Blogs lesen: 1.) Um etwas Neues zu lernen, 2.) Um unterhalten zu werden und 3.) Um Neues aus ihrer jeweiligen Job Industrie zu erfahren.

Fehlgeleitet sind jene, die von Seitenaufrufen aufgrund von Interesse an der betreffenden Marke, bzw. des betreffenden Produkts ausgehen; lediglich 4% der Befragten gaben diese Motivation an. Analog ergibt sich der wesentliche Bestandteil für den Schlüssel zum Erfolg: Verzichten Sie auf offensichtliche Werbestrategien! Eingebettet in informativen und unterhaltsamen Content findet die Behandlung Ihrer Produkte garantiert weit größeren Zuspruch.

Wieso lesen Menschen Blogs?

1.) Um etwas Neues zu lernen

Wo schauen Sie zuerst, wenn Sie eine Frage haben oder auf der Suche nach einer Anleitung für etwas sind? 

Richtig, auf Google.

So tun es im Jahr 2020 die meisten Menschen weltweit. Seien es Rezepte, Artikel zur Recherche für eine Hausarbeit oder die Anleitung zur Installation des neuen Routers. Google kennt scheinbar alle Antworten auf den Seiten eins bis unendlich. 

Die Herausforderung besteht darin Blogposts so zu gestalten, dass sie dem natürlichen, menschlichen Wissensdurst gut strukturiert begegnen. Guides, Schritt-für-Schritt Anleitungen, Wissen to-go und Tutorials im Videoformat sind nur einige Möglichkeiten. 

Derartige Formate demonstrieren nicht nur Ihr Repertoire an Fachwissen, sondern, sie bieten auch eine leserfreundliche Taktik zur Integration Ihrer Produkte. Ohne auf unangenehme Weise Werbung zu betreiben. Auf diese werden dank des häufig gesuchten Contents außerdem verschiedene Interessengruppen aufmerksam, während Posts, die konkret firmeneigene Produkte behandeln, die Reichweite stark einschränken.

2.) Um unterhalten zu werden

Zu einem zugänglichen, informativen Post, der möglichst viele Menschen ansprechen soll, gehört darüber hinaus die richtige Prise Entertainment. Zeiten, in denen Empathie groß geschrieben wird, setzen auch im Marketing eine menschliche Ebene der Kommunikation und Informationsübermittlung voraus. Diese kann auf unterschiedliche Arten transportiert werden: Memes, Videos, Podcasts, GIFs, sowie zahlreiche andere interaktive Elemente bieten Raum für Kreativität.

Natürlich ist hier Fingerspitzengefühl gefragt, doch Entertainment schließt Seriosität auf keinen Fall aus. Es geht vielmehr um ein geschickt verwobenes Informationspaket, dessen Vielschichtigkeit Leser begeistert, aber auch bildet. Erzählen Sie also Geschichten, untermauern Sie diese visuell und bringen Sie Ihre Leser zum Lachen!

3.) Um Neues aus der eigenen Branche zu erfahren

Scientific American führte eine Studie durch, welche zeigt, dass ihre Leser auf naturwissenschaftlichen Gebieten sehr gebildet sind oder in dieser Branche arbeiten. Zum großen Teil besuchen sie diese Seite, weil sie auf der Suche nach sogenannten „Nuggets“ sind. 

Durch solche zusätzlichen Details können auch Sie Berufstätige aus verwandten Industrien für Ihren Content interessieren.

Außerdem: Denken Sie out-of-the-box! Das Angebot ist überall groß und alt bewährt ist schön und gut. Doch auf dem modernen Arbeitsmarkt sind Querdenker gefragt. Experimentieren Sie, bspw. mit Thought Leadership, und setzen Sie Ihre Grenzen immer wieder neu.

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