Wie Zusammenarbeit den wahren Erfolg im Pharma-Marketing bringt

17.07.2019 How-To
2 Minuten Lesezeit

Einzelkämpfer haben es auf dem Markt schwer und ihre Marketing-Maßnahmen sind nicht immer von Erfolg gekrönt. Bessere Chancen haben Teamplayer, die ihre Dienstleistung oder ihr Produkt mit der Hilfe von ähnlich denkenden Menschen vorantreiben können. Erfahren Sie im Artikel, wie andere Ihnen auf dem Weg zum erfolgreichen Pharma-Marketing helfen können und wie auch Sie für andere den Unterschied machen können.

created by rawpixel.com from Pexels

Wie andere helfen können

Das Ziel einer Zusammenarbeit zweier oder mehrerer Brands ist es, die allgemeinen Kosten zu reduzieren, die Marken intensiver zu bewerben und die Absatzzahlen zu steigern. Kollaborationen – wie beispielsweise jene von Nike und Apple für die Apple Watch – können bahnbrechende Erfolge nach sich ziehen. Mit vereinten Marketing-Kräften bietet man den eigenen Kunden neue (Kauf-)Möglichkeiten und kann Innovationen launchen. Über Zusammenarbeit sollte man also unter anderem dann nachdenken, sobald das unternehmensinterne Wissen erschöpft ist und eine Außensicht zur Weiterentwicklung der Marke notwendig ist.

Denken Sie bei der Auswahl eines Partners für eine Marketing-Zusammenarbeit immer an Ihre Zielgruppe und Ihre Kunden. Nur, weil der andere eine bekannte und wirtschaftlich starke Marke verkörpert, muss das nicht heißen, dass er für Sie der richtige Partner ist. Allgemein sollten die finanziellen Interessen bei einer Zusammenarbeit erst in zweiter Linie beachtet werden. Warum? Die eigene Brand kann durch eine wenig durchdachte Kollaboration im schlimmsten Fall für den Kunden unglaubwürdig werden. Versetzen Sie sich vor einer Entscheidung also in Ihre Zielgruppe und überlegen, ob und inwiefern diese von der Zusammenarbeit profitieren kann. Ist der Kollaborationspartner unter Ihren Kunden bereits bekannt? Oder ist er unbekannt, bietet dafür aber einen besonderen Mehrwert?

Wie man anderen helfen kann

Wenn man andere Unternehmen unterstützt, drängt sich ein Gedanke auf: Hat diese uneigennützige Zusammenarbeit finanzielle Nachteile für mich? Um das auszuschließen, braucht es eine spezielle Herangehensweise für die Kollaboration. Diese basiert auf dem Altruismus, einem Begriff aus der Biologie. Man hilft dabei anderen, weil man davon ausgeht, dass sie irgendwann dasselbe tun könnten. Die Kollaborationspartner, die von Ihnen unterstützt wurden, entwickeln mit der Zeit Dankbarkeit und – oft unterbewusst – das Bedürfnis sich zu revanchieren. Davon können Sie profitieren. Achten Sie darauf, dass Ihre Marke in der Kollaboration nicht untergeht und ggf. Backlinks auf Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt gesetzt werden. Diese Verbindung verpflichtet also auch Sie zu einer gewissenhaften Arbeit. Potentielle Kunden werden auf Sie aufmerksam gemacht und springen möglicherweise für immer ab, wenn sie nicht überzeugt werden. In diesem Artikel gibt es dazu 15 Fragen, die Sie sich vor der Veröffentlichung einer Landing Page stellen sollten.

Zusammenarbeit ist demnach eine intensivere Weiterführung des Networkings. Der Partner ist mit Ihrer Arbeit zufrieden und empfiehlt Sie an weitere Partner. Mit der vormals altruistischen Hilfe vergrößert sich aber nicht nur Ihr Netzwerk. Sie bekommen im Zuge der Zusammenarbeit garantiert wichtige Informationen, mit denen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung weiterentwickeln können.

Wie geht man eine Zusammenarbeit an?

Vor Beginn einer Zusammenarbeit müssen beide Parteien klar ihre Ziele definieren. Stellen Sie sich Fragen wie: Was erwarten Sie sich von der Kollaboration? Gab es für das betreffende Produkt oder die Dienstleistung bereits einmal eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen oder Menschen? Welche Key Performance Indicators (KPIs) möchte ich erreichen und wie kann ich diese messen? Wie soll mir der Kollaborationspartner dabei helfen?

Nach dem Start der Zusammenarbeit braucht es vor allem eines: Organisation. Diese Organisation beinhaltet nicht nur das Aufsetzen eines regelmäßigen Austauschs, sondern auch die allgemeine Prozessdokumentation und -überwachung.

Am Ende einer Kollaboration ist es unerlässlich, die wichtigsten Key Learnings zusammenzufassen. Halten Sie diese am besten schriftlich fest, damit auch Kollegen oder zukünftige Mitarbeiter davon profitieren können. Ihre Learnings für das Unternehmen und die weitere Marketing-Strategie sind auch für Ihre Kollaborationspartner relevant – umgekehrt gilt das natürlich auch. Sinnvoll könnte die Nutzung eines zentral zugänglichen Dokuments sein.

Print Friendly, PDF & Email